18-JÄHRIGE NORA ERMORDET

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Konstantin
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Beitrag von Konstantin » 12.12.2007, 23:28

AZ Update:
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"Wir nehmen Abschied von unserer lieben Nora, die plötzlich und unfassbar für uns alle im Alter von 18 Jahren leider auf tragische Weise von uns ging."

Mit diesem Satz nehmen Eltern, Geschwister, Oma und ihr Freund heute in einer Traueranzeige Abschied von Nora. Am morgigen Freitag soll sie begraben werden. Viele Augsburger nutzen auch das Internetforum unserer Zeitung, um ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

Unterdessen laufen die Bemühungen der Kripo weiter, den Mörder der jungen Frau zu fassen. Eine heiße Spur gibt es nach wie vor nicht. Aus der Bevölkerung sind inzwischen etwa 100 Hinweise eingegangen, denen die 35 Ermittler der Soko nachgehen.

Quelle: AZ

Artikel ist aus morgiger Sicht verfasst!!!
Schöne Grüße
Konstantin
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Dass der Mensch Dinge habe, ist nicht von Übel. Aber dass sie oft seine Freiheit erdrücken und ihn selbst besitzen und haben, das ist von Übel.

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Rosa
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Beitrag von Rosa » 12.12.2007, 23:56

Das wird wohl der schlimmste Weg für die Eltern ,den Freund und Angehörigen sein den sie gehen müssen.

Man kann es garnicht in Worte fassen....

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Beitrag von Konstantin » 13.12.2007, 10:14

Beisetzung findet am Freitag den 14.12.2007 um 11.00 Uhr am Nordfriedhof Haunstetten statt.
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Beitrag von Konstantin » 15.12.2007, 07:44

Täter wurde gefasst. Es handelt sich um einen 17-jährigen Maurerlehrling. Der der Nora ganz zufällig auf dem Nachhauseweg begegnete und eine spontane Idee sie zu überfallen. Ich kann gar nicht mehr weiterschreiben, lest es einfach selber auf der augsburger-allgemeinen.de.

Ruhe in Frieden Nora.
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Beitrag von Olesja » 15.12.2007, 11:37

Ich poste den Artikel mal rein:

Die 18-Jährige ist kurz vor dem Haus ihres Freundes, als Christian G. sie sieht - und ohne Warnung über sie herfällt. "Lass mir meine Ruhe", schreit sie ihn nur noch an.

Doch es ist zu spät. Der 17-Jährige, mit seinen 1,80 Metern Größe und 90 Kilogramm Gewicht körperlich weit überlegen, wirft die zierliche Frau im Gerangel auf den Asphalt. Er tritt ihr mehrfach mit seinen Schuhen ins Gesicht. Als sie bewusstlos ist, trägt er sie 30 Meter weit hinter eine Garage, fällt über sie her, vergewaltigt sie. Dann, Nora röchelt nur noch, erwürgt er die junge Frau mit bloßen Händen.

Der Mord an Nora aus Haunstetten, seit Donnerstagnacht gilt er als geklärt. Doch je mehr Details bekannt werden, so unfassbarer scheint das Verbrechen. Denn Nora war offensichtlich ein reines Zufallsopfer. Zur falschen Stelle am falschen Ort.

Beim Verhör geweint

Der tatverdächtige Christian G., ein Maurerlehrling aus Königsbrunn, er hat die Tat gestanden. Geweint habe er in den Vernehmungen, berichten Polizei und Staatsanwaltschaft gestern vor den Medien. Und mit "Panik" habe der 17-Jährige das Verbrechen immer wieder erklären wollen. Doch so einfach ist es nicht. Christian G. zog den Ermittlungen zufolge am vorvergangenen Freitag mit Freunden durch die Kneipen.

Gegen ein Uhr fuhr er mit dem Nachtbus heim, verpasste "seine" Haltestelle, stieg in der Brahmsstraße in Haunstetten aus. Als er zu Fuß durch das Wohngebiet lief, traf er auf Nora, die zur gleichen Zeit nach Hause ging. "Und als er sie sah, beschloss er, sie zu vergewaltigen", gibt gestern Leitender Oberstaatsanwalt Reinhard Nemetz die Aussage des Burschen wieder. Christian G. vergewaltigte und tötete die junge Frau, schleppte ihre Leiche in die Guldenstraße - und ging nach Hause zu seinen nichtsahnenden Eltern.

Fünf Tage lang wahrt Christian G. sein schreckliches Geheimnis, tut nach außen so als sei nichts geschehen. Dann kommt ihm die Soko "Nora" auf die Spur. Zum Verhängnis wird dem Auszubildenden sein perverses Hobby: Der 17-Jährige beobachtet heimlich Frauen, "er ist ein Spanner", sagt Kripochef Klaus Bayerl. Und: Christian G. stiehlt und sammelt Frauenwäsche.


So tat er es auch bei zwei Einbrüchen in Königsbrunn im Dezember 2006 und Juli 2007. Im Rahmen der Ermittlungen eingesetzte "Profiler" vermuteten den Täter diese Woche schnell in diesem Milieu.

Frauenkleidung im Zimmer

Ein Handy, das damals gestohlen wurde und im Zug der Ermittlungen überwacht wird, führen die Ermittler am Donnerstagabend zu Christian G. Als Kripobeamte vor der Haustür seiner Eltern stehen, gesteht der Auszubildende sofort. In seinem Zimmer entdecken die Fahnder verschiedenste Wäschestücke von Frauen. Von Nora stammt offenbar aber keines.
Christian G. ist wegen kleinerer Delikte - eine Rangelei und Schwarzfahren - polizeibekannt, aber nicht vorbestraft. Er sitzt jetzt in Untersuchungshaft. "Für uns ist er zweifelsfrei der Täter", sagt Anklagevertreter Nemetz. DNA-Spuren, die an Nora und bei den einbrüchen gesichert wurden, seien identisch - und die des 17-Jährigen.

Die höchstmögliche Jugendstrafe für den verdächtigen Jugendlichen liegt bei zehn Jahren. Eine nachträgliche Sicherungsverwahrung ist nicht möglich.

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Beitrag von Olesja » 15.12.2007, 11:44

Das ist alles so schrecklich. Und dafür kriegt er allerhöchstens 10 Jahre?
Na und, dass er noch kein Erwachsener ist? Er hat die Tat begangen und alles freiwillig. Er verdient eine gerechtere Strafe als höchstens 10 Jahre.. Das deutsche Gesetz beschützt zu sehr die jugendlichen Täter.. Das ist nicht fair

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Beitrag von Rosa » 15.12.2007, 12:39

Olesja, bei all der Tragik, es gibt nichts Schlimmeres....da bin ich ganz deiner Meinung. Ich will den 17 Jährigen auch nicht entschuldigen ,geschweige seine Tat.
Ich kenne aber eine Jugendrichterin persönlich. Sie könnte dir so einiges dazu erklären. Das ist so schlecht hier zu schreiben.....da müßte man sich gegenüber sitzen und reden.
Liebe Grüße
Rosa

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Beitrag von Konstantin » 15.12.2007, 19:45

Hallo,

weist du Rosa, Deutschland legt sehr viel Wert auf das Individuum und sei es der Luzifer persönlich. Der Grundsatz des Rechtsstaates ist ein guter, nur wird dieser von denjeniegen die sowas tun ignoriert, man fürchtet sich doch gar nicht mehr. Man weis wie es in den meisten Gefängnissen abgeht. Und wenn es einer dennoch schlecht hat und von den anderen terrorisiert wird, so kommt man in Einzelhaft, zum eigenen Schutz! Aber denkt so ein Mensch auch positiv wenn er solch eine Tat begeht. Ich finde, diese Taten dürfen nicht zu sehr aufs Psychische schauen, sondern die Tat ansich als ganzes betrachten. Die 10 Jahre die er bekommen wird sind ungerecht, wenn man bedenkt dass er in 10 Jahren rauskommt, wegzieht und ein neues Leben beginnen kann...und was machen die Eltern bzw. Nora...können diese neu anfangen?

Das deutsche Recht versucht immer die Schuld irgendwo zu suchen, sei es die Kindheit, das soziale Umfeld des Täters etc. Aber was bringt es denn den Eltern dass man rausfindet dass der Täter eine schlimme Kindheit hatte, Nora wird deswegen nicht zurückkommen und die Tat wird verharmlost. Jeder und wie ich oben schon geschrieben habe selbst Luzifer selber hätte hier ein Recht auf Resozialisierung. Sowas sollte möglich sein, aber abhängig von der Tat. Ein Einbruch, Raub, Diebstall o.ä, solche Sachen kann man resozialisieren, alles andere ist ungerecht und falsch! Auch wenn der Kerl 17 ist, hat er keinerlei Sonderrechte (Jugendschutz) verdient!!! Ich wäre in Fällen wo eine Tat dem Täter 100%-ig nachgewiesen werden kann, zb. per DNA, dafür dass man die Steinzeitmethoden anwendet, schließlich hat der Täter sich diesen ebenfalls bedient!
Schöne Grüße
Konstantin
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Beitrag von Rosa » 15.12.2007, 20:48

Tud mir leid, da bin ich wohl zu sozial eingestellt.Das sehe ich anders.Und schon garnicht Gleiches mit Gleichem vergelten.Nein,das ginge mir zu weit.

Ich habe ja selber Kinder....keine Ahnung wie ich reagiere ,wenn sowas mir passieren würde. Das oder das.Ich kann es nur erahnen.

In Amerika sind die Gefängnisse weitaus schlimmer als hier, die Gesetze strenger, es gibt teilweise die Todesstrafe....gibt es da weniger Gewalt ? Nein im Gegenteil.

Um Gottes Willen, ich will den Täter nicht schützen. Aber mit 17 ist man fast noch ein Kind, jedenfalls viele .Und der Täter von Nora muß krank gewesen sein,als er das tat....oder weil er sowas tat. Aber vielleicht sollten wir darüber in einen anderen Thread diskutieren? Oder lieber garnicht weiter ?
Liebe Grüße
Rosa

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Beitrag von Konstantin » 16.12.2007, 03:40

Hi Heike,

lassen wir lieber diese Diskusion. Jeder hat seine Ansichten obwohl ich auch deine Ansicht nachvollziehen kann. Doch leider kann man aus zwei Meinungen keine Mitte, zumindest eine die man brauchen könnte, bilden.
Schöne Grüße
Konstantin
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Beitrag von Rosa » 16.12.2007, 09:56

Guten Morgen Konstantin,

ja da hast du wohl Recht.Ist sowieso virtuell schwer.

Der Täter wird seine Strafe bekommen. Er wird sicher auch nie wieder seines Lebens froh. Glaub mir, es werden mehr als 10 Jahre Strafe sein.
Liebe Grüße
Rosa

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